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Pfarrhof Bromberg
Pfarrhof Bromberg - gezeichnet von Elisabeth Daniel | pfarrhof_zeichnung_daniel.jpg

Der große Pfarrsprengel in der Waldmark machte bereits im 12. Jhdt. die Gründung eines klösterlichen Mittelpunktes für die seelsorgerische Arbeit der Mönche im Auftrage des Erzbischofs von Salzburg notwendig. Die geeignete Lage am Schlattenbach, der den Betrieb einer Mühle sicherte, erschien den Begründern des ursprünglich romanischen Dominikalhofes geeignet. Als sogenannte "Zehentburg" diente dieses Zentrum in der Folge nicht nur dem klösterlichen Leben, sondern auch der Verwaltung und der Zehenteinkünfte der Grundherrschaft.

In der Spätgotik wurde der Bau um eine Kapelle erweitert, die dem hl. Florian geweiht wurde. Noch heute zeugen der gotische Triumphbogen und ein wertvoller Freskenschmuck an den Kirchenwänden von dieser historisch bedeutsamen Bauphase.

Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurden mit der Zeit angegliedert, fielen aber in den folgenden Jahrhunderten wiederholt Bränden zum Opfer und mussten erneuert werden. Das Aussehen des heutigen Bromberger Pfarrhofs mit seinen schönen Arkaden geht auf das 16. und 17. Jahrhundert zurück.

1974/75 wurde die Pfarrhofkirche einer Renovierung unterzogen, der dem Ensemble angegliederte Pfarrstall wurde 2001/02 restauriert und für Veranstaltungen nutzbar gemacht. Ein neu errichteter Musikpavillon in Holzbauweise vervollständigt des Bild des altehrwürdigen Hofes, der von der Bevölkerung gerne für kommunale und regionale Veranstaltungen als stimmungsvoller Rahmen genutzt wird.

Nach einer geplanten umfassenden Renovierung der restlichen Gebäudeteile soll der Bromberger Pfarrhof in Zukunft als überregionale Begegnungsstätte, für Kunst- und Bildungsveranstaltungen zugängig gemacht werden.

An den Spieltagen ist die Pfarrhofkirche vor der Vorstellung für Besichtigungen geöffnet!